Knochenschwund – Osteoporose

Kompetenzzentrum für Orthopädie informiert: Knochenschwund – Osteoporose

Definition Knochenschwund – Osteoporose

Orthopäden Berlin erklären Knochenschwund - OsteoporoseDer Facharzt für Orthopädie aus dem Ärztezentrum Berlin unterscheidet zwischen einem primären und einem sekundären Knochenschwund (Osteoporose). In etwa 5 Prozent der Fälle ist Knochenschwund (Osteoporose) die direkte Folge einer Erkrankung oder langfristiger Medikamenteneinnahme (sekundäre Osteoporose). Bei 95 Prozent der Patienten liegt ein primärer Knochenschwund (primäre Osteoporose) vor. Die Hauptursache ist die natürliche Alterung und bei Frauen der zunehmende Verlust des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen während der Wechseljahre (postmenopausale Osteoporose). Aber auch ein Mangel an Calcium und Vitamin D sowie Bewegungsarmut können zum Verlust an Knochenmasse führen. Ab dem 70. Lebensjahr sind die beiden Geschlechter gleichermaßen davon betroffen (Altersosteoporose).
Knochenschwund (Osteoporose) ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Knochens. Sie beginnt häufig unbemerkt und ist eine still verlaufende Krankheit, die sich ohne bemerkbare Anzeichen entwickelt. Es gibt keine typischen Frühsymptome. Häufig wird Knochenschwund (Osteoporose) von Orthopäden Berlin erst bei einem Knochenbruch entdeckt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Knochenschwund (Osteoporose) zu den zehn wichtigsten Erkrankungen. In Deutschland sind etwa 8 Millionen Menschen davon betroffen. Die Erkrankung tritt vor allem nach dem 50. Lebensjahr auf. Etwa 80 Prozent der Patienten sind Frauen. Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten in den nächsten zwanzig Jahren durch die höhere Lebenserwartung und einen ungesunden Lebensstil verdoppeln wird.
Patienten, die an Knochenschwund (Osteoporose) erkrankt sind, bilden entweder zu wenig Knochen neu auf oder bauen Knochen vermehrt ab. Dadurch sind sie weniger belastbar und anfälliger für Knochenbrüche, insbesondere an den Wirbelkörpern, an der Hüfte, am Oberschenkelhals und an den Unterarmen.

Synonyme und artverwandte Begriffe

Knochenbrüchigkeit, Entkalkung des Knochens, Wirbelkörperbruch
Englisch: osteoporosis

Überblick Knochenschwund – Osteoporose

Etwa bis zum 30. Lebensjahr baut der Körper Knochenmasse auf, danach beginnt allmählich ein langsamer Knochenabbau. Beim Knochenschwund (Osteoporose) vollzieht sich der Abbau über das natürliche Maß hinaus. Der Knochen verliert an Masse. Er wird leichter, schwächer und poröser. Das Skelett verliert an Stabilität, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Bei Frauen schreitet Knochenschwund (Osteoporose) durch die hormonelle Umstellung nach der Menopause schneller voran. Deshalb sind sie nach den Wechseljahren besonders von der Erkrankung betroffen. Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin diagnostizieren dann bei etwa jeder dritten Frau Knochenschwund (Osteoporose). Die Erkrankung macht sich lange Zeit nicht bemerkbar. Erst durch Knochenbrüche wird sie von der Orthopädie Berlin entdeckt. Der Knochenbruch verursacht starke Schmerzen und schränkt die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen ein. Jährlich sind in Deutschland ungefähr 400.000 Knochenbrüche an den Unterarmen, am Schenkelhals oder an der Wirbelsäule auf Knochenschwund (Osteoporose) zurückzuführen. Oberschenkelhalsbrüche werden häufig durch einen Sturz verursacht. Um den drohenden Sturz zu mildern, stützen sich viele Menschen mit den Händen ab. Deshalb kommt es vielfach zusätzlich zu Handgelenksbrüchen. Statistiken weisen darauf hin, dass die Zahl der Schenkelhalsbrüche und der hüftgelenksnahen Brüche (Frakturen), die meist durch einen Sturz verursacht werden, bis zum Jahr 2040 um mehr als 300 Prozent steigen wird. Im fortgeschrittenen Stadium zeigt sich Knochenschwund (Osteoporose) auch durch äußere, körperliche Veränderungen. Die Patienten werden kleiner, bekommen einen so genannten Rundrücken oder einen Buckel. Da Knochenschwund (Osteoporose) eine schleichende Erkrankung ist, kommt einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle durch Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin besondere Bedeutung zu.

Ursachen des Knochenschwunds – der Osteoporose

Verschiedene Risikofaktoren tragen zum Knochenschwund (Osteoporose) bei. Dazu zählen Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin eine genetische Veranlagung, die Ernährung, den Lebensstil und andere Erkrankungen. Auch hormonelle Veränderungen können Knochenschwund (Osteoporose) auslösen. Etwa der Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen) bei Frauen und der Mangel an Testosteron bei Männern. Bei Frauen in den Wechseljahren stellen Orthopäden Berlin fest, dass sich die Knochenmasse rasch verringert. Zu wenig Bewegung, eine ungesunde Ernährung oder andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus, eine Überfunktion der Schilddrüse, Blutarmut und Störungen der Nierenfunktion können ebenfalls Knochenschwund (Osteoporose) auslösen sowie einige Medikamente, darunter Kortisonpräparate und Phenytoin, das bei Epilepsie verordnet wird.

Was Sie bei Knochenschwund – Osteoporose selbst tun können?

Mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung können Sie Knochenschwund (Osteoporose) vorbeugen. Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin beraten Sie dazu ausführlich. Sind Sie bereits daran erkrankt, haben Sie einen erhöhten Bedarf an Calcium, weil Calcium der wichtigste Bestandteil des Knochens ist. Täglich sollten Sie zwischen 1.000 mg und 1.500 mg Calcium zu sich nehmen. Fettarme Milch- und Milchprodukte, Salate, Ruccola, grüner Kohl, Broccoli und natriumarmes Mineralwasser enthalten viel Calcium. Damit der Körper Calcium aufnehmen kann, braucht er jedoch Vitamin D, das über die Nahrung aufgenommen und durch den Einfluss von Sonnenlicht gebildet wird. Deshalb ist es wichtig, sich viel im Freien aufzuhalten. Reich an Vitamin D sind Fisch (z.B. Sardinen und Thunfisch), Eier, Pilze oder mit Vitamin D angereicherte Margarine. Mit einer vollwertigen Ernährung decken Sie den täglichen Calcium- und Vitamin D-Bedarf ab. Den Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren sollten Sie reduzieren, weil sie viel Eiweiß und Phosphat enthalten, die wiederum die Ausscheidung von Calcium aus dem Körper fördern. Viel Phosphat ist in colahaltigen Getränken und Limonaden sowie in Fast-Food-Produkten enthalten. Durch Sport, z.B. Joggen, Aerobic, Walken, Wandern oder Badminton, können Sie dem Knochenschwund (Osteoporose) begegnen und die Behandlung durch Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin unterstützen. Die Vermeidung von Stürzen ist ebenfalls ein wesentlicher Punkt. Sie sollten deshalb auf Sportarten mit einer erhöhten Sturz- oder Verletzungsgefahr verzichten. Dazu gehören Ski fahren und Fahrrad fahren. Außerdem können Sie Ihr Zuhause sicherer machen. Nutzen Sie Treppengeländer und Haltegriffe in Badewanne und Dusche, legen Sie gummierte Antirutschmatten unter Teppiche und Teppichläufer.

Hilfe durch den Spezialisten

Je nach Spezifität der Symptomatik kann ausgehend von einem Gespräch mit Ihrem Arzt eine weitere detaillierte Diagnostik bei verschiedensten Fachmedizinern erfolgen. Hierzu gehören:

  • Orthopäden
  • Unfallchirurgen
  • Handchirurgen
  • Gerontologen
  • Osteologen

Was Sie bei Ihrem Arzt für Orthopädie erwartet

Bevor Ihr Arzt für Orthopädie Berlin mit einer Untersuchung beginnt, findet ein einführendes Gespräch (Anamnese) über Ihre aktuellen Beschwerden statt. Im Rahmen dessen befragt er Sie ebenfalls zu zurückliegenden Beschwerden und eventuell bestehenden Erkrankungen.
Mit folgenden Fragen können Sie rechnen:

  • Seit wann bestehen die Symptome?
  • Können Sie eine genaue Charakterisierung und gegebenenfalls Lokalisation vornehmen?
  • Haben sich im Verlauf der Symptomatik Veränderungen ergeben?
  • Leiden Sie unter zusätzlichen Symptomen wie beispielsweise Atemnot, Schmerzen in der Brust, Schwindelgefühle?
  • Litten Sie schon einmal daran und sind diese Anzeichen familiär aufgetreten?
  • Bestehen aktuell Vorerkrankungen oder Erbkrankheiten und werden diese therapiert?
  • Nehmen Sie aktuell Medikamente ein?
  • Sind Ihnen Allergien bekannt?
  • Leiden Sie unter Stresszuständen im Alltag?

Welche Medikamente nehmen Sie regelmäßig ein?

Ihr Facharzt für Orthopädie aus dem Ärztezentrum Berlin benötigt eine Übersicht der Arzneimittel, die Sie regelmäßig einnehmen. Stellen Sie schon vor dem Arztbesuch bei Orthopädie Berlin eine Übersicht über die Medikamente, die Sie einnehmen, in einer Tabelle zusammen. Eine Vorlage für die Übersicht finden Sie hier.

Untersuchungen (Diagnostik) durch den Orthopäden Berlin

Moderne Osteoporose-Diagnostik durch Orthopäden Berlin Ausgehend von der in der vorangegangenen Anamnese erhobenen Symptomcharakteristik und dem aktuellen Befinden kann der Facharzt für Orthopädie Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin nun folgende Diagnostik anwenden:

  • Messung der Knochendichte (DEXA-Methode: Dual Energy X-Ray Absorptiometry)
  • Ultraschalluntersuchung
  • Computertomographie (CT)

Eine frühe Diagnose durch Orthopäden Berlin ist entscheidend für eine erfolgreiche Knochenschwundbehandlung. Die Knochendichtemessung mit der DEXA-Methode ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, die wenig Strahlenbelastung verursacht. Für die Knochendichte ist ein Richtwert festgelegt, auch T-Wert genannt. Normal ist die Knochendichte, solange sie sich innerhalb einer bestimmten Abweichung zu diesem Richtwert bewegt. Überschreitet die Abweichung jedoch einen bestimmten Wert, stellen Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin die Diagnose Knochenschwund (Osteoporose).

Behandlungen (Therapie)

Ihr Facharzt für Orthopädie Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin berät Sie ausführlich über Möglichkeiten der Behandlung (Therapie). Die medikamentöse Behandlung (Therapie) des Knochenschwunds (Osteoporose) sollte durch eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D begleitet werden. Zwei Wirkstoffklassen stehen Orthopäden Berlin für die Behandlung des Knochenschwunds (Osteoporose) zur Verfügung:

  • Antiresorptive Wirkstoffe
  • Osteoanabole Wirkstoffe

Antiresorptive Wirkstoffe vermindern in erster Linie die Aktivität der Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind, während osteoanabole Wirkstoffe jene Zellen stimulieren, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind.

Vorbeugung (Prophylaxe, Prävention)

Um Knochenschwund (Osteoporose) vorzubeugen, sollten Frauen und Männer gewisse Risikofaktoren minimieren. Achten Sie auf ausreichende Bewegung, rauchen Sie nicht, reduzieren Sie den Alkoholkonsum, ernähren Sie sich gesund und führen Sie dem Körper ausreichend Calcium und Vitamin D zu. Außerdem sind Vorsorgeuntersuchungen bei Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin wichtig.

Prognose

Je früher Knochenschwund (Osteoporose) von Orthopäden Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin erkannt wird, desto erfolgreicher kann die Erkrankung behandelt werden. Eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten, die Ihre Muskulatur beanspruchen und kräftigen, unterstützten die medikamentöse Behandlung (Therapie) wesentlich.

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